Viel Geld für Uhrenrückkäufe
Richemont hat in den letzten Monaten einen zweistelligen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Der Verkauf von teuren Schweizer Uhren läuft weiterhin sehr langsam. Das zeigen die neusten Umsatzzahlen des Luxusgüterkonzerns Richemont hin, dessen Verkäufe in den letzten Monaten zweistellig unter Vorjahr lagen. Wie auf der jährlichen Generalversammlung bekanntgegeben wurde, betrug das Umsatzminus in den ersten fünf Monaten dieses Geschäftsjahres 14%. Am schlechtesten schnitten Uhren (-19%) ab mit Marken wie Vacheron Constantin, IWC, Jaeger Le Coultre oder Panerai. Liegt es vielleicht daran, dass man den Vertrieb vom Fachhandel in die eigenen Läden verlagert? Und wie lief es bei den Schmuckmarken? Mehr dazu, lesen Sie im Diamantbericht 20/16.
+++ Ein 3,81ct Intense Blue, oval-Schliff Diamant, der auf $1,7 bis $2,4 Mio. geschätzt wurde, brachte $3 Mio. auf einer Auktion von Auktionshaus Bonhams/London. Auch andere Schmuckstücke wurden für mehr als die Schätzungen versteigert: Ein Navette-Schliff 11ct Diamant brachte mehr als das Doppelte des Schätzpreises $799.560 statt $330.000;
Nach drei Jahren wird die Partnerschaft beendet. SchmuckZeit Europe GmbH/91126 Schwabach und der Filialist Christ arbeiten nicht mehr zusammen.. Der Grund dafur ist die Philosophie der Darstellung von Marken bei Christ, heißt es seitens Schmuckzeit Europe. Diese lässt sich nicht mit der Markenstrategie vereinbaren, daher hat man sich dazu entschieden, sich von der Partnerschaft mit der Christ GmbH zu lösen und die Geschäftsbeziehungen zu dem Fachhandel weiter auszubauen.
+++ Klein, aber fein präsentieren vier Einzelhändler aus Ahrensbök in Schleswig-Holstein ihr Sortiment auf einer selbstorganisierten Ausstellung. Unter dem Motto „Einfach Edel“ gibt es vom 4. bis 6. November in der ehemaligen katholischen Kirche in der Lindenstraße 15, Gold, Schnaps, Filz und Marzipan zu schnuppern und zu kosten. Im Hinterland der Lübecker Bucht, wo sich die Ostseebrise mit der Landluft mischt und Überschaubarkeit in jeder Hinsicht herrscht, wollen die Geschäftsleute auch für Klarheit über ihr Angebot sorgen.
Nach nur eineinhalb Jahren hat Apple seine 18k – Gold-Uhr von seiner Webseite genommen. Die Uhr war zu Preisen von $ 10.000 bis $ 17.000 im Einzelhandel angeboten worden und ist nun von der Apple-Seite verschwunden. Warum eigentlich? Das lesen Sie im
Die synthetischen Steine kommen ins Rollen. Die russische Firma New Diamond Technologie (NDT) hat einen neuen blauen Diamanten produziert, den sie als den weltweit größten blauen Diamanten aus dem Labor bezeichnet. Er sei mehr als doppelt so groß wie der bisherige Rekordhalter. Der Diamant wiegt 10,07 ct, Farbe: Blau, Reinheit: si1, Asscher-Schliff. Mehr dazu, lesen Sie im
Die Anschuldigungen, die Ende Mai an die Öffentlichkeit drangen, hatten es in sich: während Reparaturarbeiten sollen Mitarbeiter von Signet-Marken-Händlern wie Kay Jewelers Diamanten in Kundenschmuckstücken gegen Steine minderer Qualität ausgetauscht haben. Das sind Vorwürfe, die geeignet sind, selbst den nach eigenen Angaben „größten Diamanten-Einzelhändler der Welt“ ins Schlingern zu bringen. Seit Bekanntwerden der Affäre ist die Signet-Aktie um mehr als 22 Prozent gefallen. Signet will in seinen Juweliergeschäften neue Geräte erproben, die es den Kunden ermöglichen sollen, ihre Diamanten eindeutig zu identifizieren. Damit reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe des Diamond-Swapping. Wird das helfen? Die Antwort, lesen Sie im
Die Messe Vicenzaoro/IT-36100 Vicenza ging am 07. September mit einem leichten Rückgang auf 19.000 Besucher zu Ende. Insbesondere die italienischen Gäste trübten die Bilanz, während der internationale Zuspruch insgesamt nahezu unverändert blieb. Viele Aussteller aus dem deutschsprachigen Raum schätzen besonders dort die große Internationalität. Obwohl die Septemberveranstaltung etwas im Schatten der Januar-Messe steht, findet sie dennoch immer wieder ihr Publikum auf Aussteller- und Besucherseite.
Die Designerin Jette Joop(48) verkauft jetzt ihre Kreationen beim Discounter Aldi. 36 Teile soll die Kollektion umfassen, von Pullovern bis hin zu Handtaschen und zwischen 9 und 30 Euro kosten. Am 26. September soll sie in die Filialen von Aldi Süd kommen. Schmuck und Uhren werden dann wahrscheinlich folgen. Das ist der Dank an den Fachhandel, der sich für die Marken einsetzt. DB meint: der Wechsel von der Edel-Boutique in den Einkaufswagen ist mega-peinlich! Die Stimmen der Kollegen dazu, die Joop-Schmuck führen, im nächsten DB.
In Manhattan entsorgte Bobby Yashaya, Max Jewelry/New York ein Papier, in dem sich Diamanten im Wert von 800.000 US-Dollar befinden sollten, berichtet die New York Post. Fünf Tage dauerte es bis er den Verlust bemerkte. Das Missgeschick meldete er seinem Versicherer, dem Lloyd’s Syndikat, der die Entschädigung jedoch verweigert.
Die Einzelhandelsstandorte in den großen Städten sind einem rasanten Wandel unterworfen. Vor allem die Innenstädte mit ihren 1a- und 1b-Lagen sind Zentren eines Selektionsprozesses, dessen Ausgang noch ungewiss ist. Ausdruck dieser Entwicklung sind (u.a.) explodierende Spitzenmieten, die Okkupation der Toplagen durch Filialisten und Ketten und der Siegeszug der Monoläden. DB fragte Schmuckhändler und –hersteller in ganz Deutschland: Wie können sich Juweliere und Goldschmiede heute noch in den Innenstädten behaupten? Und welche Perspektiven sehen sie für sich und die Branche? Dabei erhielten wir teilweise erstaunliche Antworten. Welche das sind, das lesen Sie im
Der größte Warenhauskonzern der USA, Macy’s Inc. überrascht die Börse mit der Ankündigung, 100 seiner profitablen Filialen zu schließen, immerhin 15 Prozent seines Bestandes. Die offizielle Begründung für diesen Schritt gab CEO Terry Lundgren mit dem Verweis auf ein Übermaß an Verkaufsfläche in den USA insgesamt. Demnach gebe es in Amerika 7,3 square feet pro Einwohner Fläche (0,67 m²), in Großbritannien dagegen nur 1,3 (0,12 m²) pro Kopf. Brancheninsider sehen jedoch andere Gründe für die Schließung. Mehr dazu, lesen Sie im
Die Bedenken waren vorhanden. Werden Solaruhren das Geschäft mit dem Batteriewechsel beeinträchtigen? Viele Uhrmacher erzielen mit dem Service wichtige Umsatzanteile. Solaruhren benötigen den Wechsel nicht mehr, sie laufen mit Akkus, die den Strom zwischenspeichern. Das Marketing für die Solaruhren liegt im Trend: der Umweltschutzgedanke durch den verminderten Müllanfall zieht erfahrungsgemäß viele Kunden an.
Juwelenkauf ist eine Vertrauenssache. Zumindest sehen das viele seriöse Käufer und Juweliere so. Aber es gibt auch die anderen Geschäftsinhaber, die sich auf auswärtige Kundschaft spezialisieren und Schnäppchenjäger, die im Urlaub vermeintlichen Sonderangeboten auf den Leim gehen. Wenn nun die einen zu den anderen kommen, geht das nicht immer gut aus. Dabei mag es sich nur um vereinzelte Fälle handeln, aber sie können eine ganze Branche oder einen Standort in Misskredit bringen. So wie es jetzt in New York geschehen ist, im Diamond District in der 47th Street. Mehr dazu, lesen Sie im
De Beers und das kanadische Unternehmen Mountain Province gaben den formellen Startschuss für die Gahcho Kué Diamanten-Mine in Kanada. Geplant ist die Inbetriebnahme für das erste Quartal 2017. Inzwischen stehen alle Lichter auf grün: Nach einer zehnjährigen Prospektphase sind nun alle Vorbereitungen abgeschlossen. Mehr dazu, lesen Sie im
Wie bleibt man im harten Wettbewerb erfolgreich? Norbert Arnold(57)/31134 Hildesheim setzt auf Neugierde – und kreative Kunden. Wie gut ist das Geheimnis gehütet, wie man Ringe herstellt? „Das können Sie heute komplett googlen“, sagt Norbert Arnold. Der Kollege nimmt es gelassen. Er liebt sein Handwerk – Illusionen macht er sich darüber aber keine. Im Gegenteil. Stattdessen hat sich die Goldschmiede eine Nische ausgebaut, in der die handwerkliche Fertigung im Vordergrund steht. Mehr dazu, lesen Sie im
Das tat weh! Die Halbjahreszahlen von Swatch bedeuten mehr als nur ein blaues Auge für den Weltmarktführer. Der Gewinn: halbiert! Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Und das hat der Konzern geschafft, ohne dass eine neue Weltwirtschaftskrise ausgebrochen wäre. Gewissermaßen aus sich selbst heraus. Swatch hat sich durch die einseitige Konzentration auf das eigene Handelsnetz angreifbar gemacht, angreifbarer als nötig.
Zu seinem 130-jährigen Firmenjubiläum beschenkte sich Atelier Stoess/65183 Wiesbaden mit einer ganzseitigen Anzeige in der FAZ-Beilage für das Main-Gebiet. Blickfang ist ein Paar Ohrringe aus der hauseigenen Kollektion Beauties 1886. Blaue Saphire werden von Brillanten auf 750er Weißgold umfasst. DB unterhielt sich mit dem Geschäftsführer und Inhaber in vierter Generation, Wolfgang A. Stoess:
Neun Goldschmiede, die alle Schmuckdesign studiert haben, stellten Pretiosen aus. Die Ausstellung gab einen Einblick in das Schaffen der Goldschmiede aus der Region. Die Exponate sind Einzelstücke, das ein oder andere stand zum Verkauf. Die Idee einer gemeinsamen Ausstellung entstand bei einem Goldschmiedestammtisch, der regelmäßig unter dem Vorsitz von Michael Niehl zusammenkommt.
+++ Eintauchen in die funkelnde Welt der Diamanten konnten ab Samstag, 9. Juli, bis einschließlich Samstag, 16. Juli, jeweils von 9 bis 18 Uhr alle Interessierten in der Goldschmiede von Ute Schneider und Stephan Meub/78078 Niedereschach-Fischbach. Im Blickpunkt stand dabei „Adamas“, der reine, unbezwingbare und unvergleichlich harte Diamant.
Der Bernsteinhändler Hans-Werner Müller(64), Facett Art e.K./55743 Idar-Oberstein hat im Auftrag chinesischer Bieter den Kaufvertrag für den verschuldeten Flughafen-Hahn im Hunsrück unterschrieben. Nun liegt der Deal auf Eis: Das Land hat das Geschäft mit der chinesischen Shanghai Yiqian Trading Company (SYT) gestoppt, nachdem eine vereinbarte Zahlung nicht geleistet wurde. Die Umstände der Transaktion sind ebenso dubios wie die Rolle, die der Bernsteinhändler Müller dabei gespielt hat. Entpuppt sich der weiße Ritter nun als schwarzes Schaf? Die Antwort gibt es im
Ist der Brexit schuld an der fehlgeschlagenen Auktion des größten Diamanten, der in den letzten hundert Jahren gefunden wurde? An den Finanzmärkten herrscht Unruhe, neue Rekordverkäufe sind offenbar derzeit nicht zu erwarten. Ende Juni scheiterte die Auktion des 1.109 Karat schweren Lesedi la Rona Rohdiamanten der Minengesellschaft Lucara, weil der Stein nicht den von Sotheby’s ausgerufenen Mindestpreis von 70 Millionen $ erreichte. Lediglich 61 Mio. $ wurden maximal geboten, zu wenig für den kanadischen Anbieter Lucara. Warum? Die lesen Sie im 