Thomas Sabo bewegt sich auf dünnem Eis

Klare Ansagen hat Thomas Sabo in einem Interview mit U.J.S. 1/17 gemacht: Er fordert vom Fachhandel eine Rundumerneuerung und mehr Engagement für die Marke - natürlich in erster Linie für seine eigene. Im O-Ton klingt das erst einmal so: "Viele Fachhändler, nicht alle, sollten einfach mal damit anfangen, sich um die Attraktivität ihrer Geschäfte intensiv zu kümmern, indem sie sie modernisieren und an die tatsächlichen Bedürfnisse der Kunden ausrichten." Trotz der zunehmenden Online-Verkäufe sieht Sabo allerdings noch Chancen im stationären Handel - und gibt auch gleich die Richtung vor: "Der Fachhandel hat sehr oft das Problem, dass er auf begrenzter Fläche viel zu viele Marken anbietet. Statt dessen sollte er sich auf einige wenige Marken konzentrieren, um sich nicht zu verzetteln."
Sechs Prozent mehr Besucher sorgten Anfang März für einen erfolgreichen Abschluss der Hongkonger Schmuckmessen.Mehr als 85.000 Einkäufer kamen zur 4. HKTDC Hong Kong International Diamond, Gem & Pearl Show (28. Februar bis 4. März) und der 34. HKTDC Hong Kong International Jewellery Show (2. bis 6. März) - ein Plus von sechs Prozent. Bereits zum vierten Mal organisierte das Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) das Format "Zwei Shows, zwei Locations" mit insgesamt rund 4.480 Ausstellern. Mehr dazu, lesen Sie im
Ein Schürfer im westafrikanischen Sierra Leone hat den Fund seines Lebens gemacht: Stolze 706 Karat wiegt ein Diamant, den der Schürfer Emmanuel Momoh in einer einfachen Mine ausgrub, wie die Regierung des Landes mitteilte. Nach Einschätzung von Experten könnte der Stein unter den zehn größten jemals gefundenen Diamanten rangieren. Mehr dazu, lesen Sie im
Ivanka Trump gibt sich künftig volksnah. Die älteste Tochter des amerikanischen Präsidenten Donald Trump streicht teure Diamanten aus dem Sortiment ihres Modelabels, um ihrer Zielgruppe erschwinglichen Schmuck anzubieten. „Wir konzentrieren uns mehr auf Produktkategorien wie Modeschmuck, die unsere treuen Kundinnen bevorzugen“, teilte das Unternehmen der First Daughter mit. Trump, die wie ihr Vater an der renommierten Wharton School der University of Pennsylvania Betriebswirtschaft studierte, gilt als erfolgreiche Unternehmerin. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte ihr Label Ivanka Trump Umsätze von mehr als 100 Millionen Dollar.
Der Diamant hat 155-Karat und einen Durchmesser von 92 Millimetern. Diamanten werden an der Universität Augsburg seit 1991 erforscht und synthetisiert. In der Natur entstehen Diamanten gewöhnlich aus der Umwandlung von Graphit in Diamant, welches unter hohem Druck und enormen Temperaturen entsteht. In den Laboren der Uni Augsburg hingegen, werden Diamanten durch Unterdruck künstlich hergestellt. Dabei ist das Ziel, die verschiedenen physikalischen und chemischen Prozesse beim Kristallwachstum zu verstehen. Nun will die AUGSBURG DIAMOND TECHNOLOGY GMBH (AuDiaTec) auch wirtschaftlich Fuß fassen.
Pink Star ein Diamant im Oval-Schliff, 59,60ct, lupenrein (internally flawless), Farbe: fancy vivid pink soll zum zweiten Mal für mindestens $ 60 Millionen in Hong Kong am 4. April versteigert werden. Dann würde er zu den wertvollsten Diamanten zählen, die Sotheby's jemals verkauft hat. "In einer Zeit der beispiellosen Nachfrage nach feinsten farbigen Diamanten, freue ich mich, diesen großartigen Stein wieder auf den Markt zu bringen", sagte David Bennett, Vorsitzender von Sotheby's Schmuck-Abteilung. Der Pink Star ist der größte lupenreine, rosafarbene Diamant, der je von dem Gemological Institute of America(GIA) graduiert wurde.
Fast unbeachtet von der Öffentlichkeit muss in Deutschland bis spätestens zum 26. Juni 2017 die 4. EU-Geldwäsche-Richtlinie umgesetzt worden sein. Als Konsequenz daraus wird die Bargeldobergrenze für Käufe ohne eine Registrierung der persönlichen Daten des Käufers von derzeit 14.999.- auf 9.999.- abgesenkt. Weitere Reduzierungen, wie sie z.B. in Belgien und Frankreich schon bei max. 3.000 Euro bestehen, sind dann ohne weitere gesetzliche Regelungen jederzeit und in jeder Höhe möglich.
Zwei Räuber hatten am 15.03.2017 um 10.30 Uhr das Juwelier-Geschäft Leicht/01067 Dresden im Taschenbergpalais betreten. Kurz danach, maskierten sie ihre Gesichter mit Schals. Während einer die beiden Mitarbeiterinnen mit einer Pistole bedrohte, räumte der zweite die Schaufenster und eine Vitrine leer. Bevor die Männer das Geschäft verließen, versprühten sie Reizgas. Danach flüchteten sie.
Am 07.03.2017 gegen 13 Uhr waren drei Männer mit einer Handfeuerwaffe und mit jeweils einer Axt bewaffnet in das Geschäft Hohensteiner/A-7000 Eisenstadt eingedrungen Sie schlugen die Vitrinen ein und suchten sich gezielt hochpreisige Uhren aus. Einer der Männer hatte unter dem Vorwand, eine Uhr kaufen zu wollen, eine der Frauen zur Eingangstür gelockt. Dabei blockierte er die automatische Schließvorrichtung. Die Geschäftsfrauen, Mutter und Tochter, wurden von einem der Täter mit vorgehaltener Pistole gezwungen, sich auf den Boden zu legen.
Blitzeinbrecher haben nachts am 07.03.2017 das Juweliergeschäft Willi Hohn GmbH & Co.KG/32369 Rahden mit einer neuen Methode geplündert. Bei einem Autohändler in Lübbecke klauten sie zunächst einen Dacia Duster und einen Renault Espace. Dann fuhren sie zum Juwelier, legten vier Auffahrrampen aus Metall ans Haus und sprengten Sicherheitsgitter und Schaufensterscheibe, in dem sie mit dem Dacia rückwärts dagegen fuhren. Sie stiegen durch das Loch in den Laden, zertrümmerten Vitrinen und rafften Schmuck zusammen. Mit der Beute (Wert noch unbekannt) flüchteten sie in dem Renault. Den Dacia parkten sie vor dem Geschäft. Die Großfahndung blieb erfolglos.
Auf das Juweliergeschäft Werner Altherr/50737 Köln wurde am 17.03.2017 ein bewaffneter Raubüberfall von drei Männern ausgeübt. Bei dem Überfall sollen die Männer Reizgas versprüht und mehrere Vitrinen eingeschlagen haben. Ein Verdächtiger wurde vorläufig festgenommen.

Lucapa Diamond Company Ltd. und ihre Partner Empresa Nacional de Diamantes E.P. ("Endiama") und Rosas & Petalas geben den Fund eines großen Diamanten in einem weiteren neuen alluvialen Abbaugebiet auf dem Diamantenprojekt Lulo in Angola bekannt. Der 62ct Diamant wurde auf Lulo im neuen Mining Block 25 gefunden, der an den produktiven Mining Block 8 grenzt. Tests mit einem Yehuda-Diamantenfarbmessgerät bestätigten, dass der 62ct Diamant ein hochwertiger Typ IIa Schmuckstein ist. Dieser Fund folgt der Entdeckung eines 227-karätigen Typ IIa D-Farbe Diamanten aus dem neuen Mining Block 28 (DB berichtete).
Niederländische Wissenschaftler haben in Diamanten aus Botswana bis zu 2,5 Milliarden Jahre alte Einschlüsse entdeckt. Vor allem einer der Edelsteine zog ihre Aufmerksamkeit auf sich: Er enthielt im Inneren 2,3 Milliarden Jahre alte Silikat-Partikel und am Rand einen 250 Millionen Jahre alten Granatkristall, berichten die Forscher von der Freien Universität (VU)/Amsterdam in den "Earth and Planetary Science Letters".
Die Kaufzurückhaltung wohlhabender Kunden aus China und Russland hinterlässt auch bei den Anbietern von Luxus-Uhren ihre Spuren. Der Bundesverband Schmuck und Uhren spricht zwar von einem „ordentlichen Jahr“ 2016. Hersteller wie zum Beispiel A. Lange & Söhne, deren Uhren-Preisspanne bei 14 900 Euro beginnt, bekamen aber die Nachfrage-Einbrüche in China und Russland zu spüren.
Laut Rainer Fein, Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere geht die Tendenz zu Ringen mit höherem Anteil von Feingold - oder etwa Platin. Das liege auch daran, dass die Verfahren besser geworden seien, um solche Legierungen anzubieten. Früher wäre ein Ring mit hohem Feingoldanteil zu weich gewesen. Gold und Platin seien am stärksten nachgefragt - und bewegten sich auch auf einem ähnlichen Preisniveau, erzählt Fein.
Die Diamantenbranche hat einige harte Jahre hinter sich. Jetzt zieht zumindest die Nachfrage nach Rohdiamanten wieder an. De Beers verzeichnete im Januar die besten Verkäufe seit Juli 2014. Schleifbetriebe füllen nach dem Weihnachtsgeschäft ihre Lager auf. Viele setzen auf das „Jahr des Hahns“ in China und hoffen, dass sich die dortige Wirtschaft kräftigt und die Chinesen mehr Geld für Luxusgüter ausgeben. Mehr dazu im
Die Inhorgenta ist im Aufwind. Rund 27.500 Fachbesucher der Schmuck- und Uhrenbranche aus über 70 Ländern waren vom 18. bis 21. Februar in München. Mit 987 Ausstellern aus 40 Ländern haben in diesem Jahr rund fünf Prozent mehr Aussteller teilgenommen. Die Zahl der Fachbesucher ist ebenfalls um fünf Prozent auf 27.500 gestiegen. Dementsprechend zufrieden zeigten sich die Veranstalter. Ob die Aussteller und Besucher zufrieden waren, lesen Sie
De Beers hat im vergangenen Jahr den Gewinn mehr als verdoppelt, da sich der Handel mit Diamanten verbessert und die Lagerbestände stabilisiert haben. Das zugrunde liegende Ergebnis erhöhte sich auf $ 667 Millionen im Jahr 2016 von $ 258 Millionen in 2015, berichtet Muttergesellschaft Anglo American. Der Umsatz stieg um 30 Prozent auf $ 6,07 Mrd.(+37%). Die Diamantschleifereien haben ihre Vorräte verarbeitet und in der zweiten Jahreshälfte ihre Rohware wieder aufgestockt.
Laut offiziellen Angaben verbesserte sich der Diamantenhandel in Indien im Januar 2017, da sich das verarbeitende Gewerbe in den letzten Monaten des vergangenen Jahres weiter von seinem Liquiditätsengpass erholte. Die Importe von Rohdiamanten, ein Indikator für die Nachfrage nach geschliffenen Diamanten stiegen nach den Angaben von Gem & Jewelery Export Promotion Council (GJEPC) um 28 Prozent auf 1,26 Milliarden US-Dollar im Laufe des Monats.
Lucapa Diamond Company Limited und ihre Partner Empresa Nacional de Diamantes E.P. ("Endiama") und Rosas & Petalas geben den Fund eines 227-karätigen Diamanten auf dem Diamantenprojekt Lulo/Angola bekannt. Tests mit einem Yehuda-Diamantenfarbmessgerät bestätigten, dass der 227ct Diamant vom Typ IIa ist und D-Farbe hat.