Filialist Wempe eröffnet größte Filiale
Es wird nicht leichter für die inhabergeführten Geschäfte. Die Ketten versuchen mit brachialer Gewalt die kleinen Geschäfte zu verdrängen. So eröffnet die Juwelierkette Wempe/Hamburg hat ein neues Vorzeigegeschäft. In den Maximilianarkaden an einer der Prachtstraßen Münchens! Auf 1340 Quadratmetern, davon ist gut die Hälfte Verkaufsfläche, werden ab sofort die Uhren von 24 Marken angeboten. Erstmals im Angebot sind Zeitmesser von Longines, Montblanc und Tag Heuer.
Wichtig, aber wenig schwungvoll, diesen Eindruck hinterlässt die diesjährige Januar-Vicenzaoro. Für die Gold-Schmuck- und Edelsteinbranche mit internationaler Orientierung stellt die Messe einen kaum verzichtbaren Termin dar. Hier werden traditionell persönliche Kontakte geknüpft, Trends frühzeitig erfahrbar und neue Märkte ins Visier genommen. Das war dieses Jahr nicht anders.
Vom 16. bis 20. Januar 2017 öffnete die Luxusuhrenmesse Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH)/Genf zum 27.Mal ihre Tore. Die Branche hat mit Exportrückgängen zu kämpfen. 2016 sind die Ausfuhren um 10 Prozent zurückgegangen. Im Luxussegment dürften die Einbußen sogar 15 Prozent betragen. „Wir stellen derzeit eine steigende Nachfrage nach einfacheren und kostengünstigeren Uhren fest“, so der Präsident des Verbandes der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH), Jean-Daniel Pasche.
Im wichtigsten Showroom in der Fifth Avenue in New York fielen die Verkäufe um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Einer der Hauptgründe für den massiven Rückgang in den USA ist dabei
Der Uhrenhersteller Swatch hofft nach zwei Jahren mit sinkenden Umsätzen und einbrechenden Gewinnen auf eine Trendwende. Im November, Dezember und Januar hätten die Erlöse im Uhren- und Schmuckgeschäft wieder angezogen. „In Anbetracht der positiven Entwicklung der letzten drei Monate verspricht 2017 ein Jahr mit gesundem Wachstum zu werden“, erklärte der Weltmarktführer.
Juweliergeschäft H. J. Schwind/63739 Aschaffenburg feiert 125-jähriges Bestehen: „Unser größter Firmenstolz!“, sagt Seniorchef Georg Franz und deutet auf eine imposante Standuhr aus dunklem Holz mit einem heute noch präzise laufenden Uhrwerk. Von Hand gefertigt hat das Meisterstück im Jahr 1891 der Uhrmachermeister und Goldarbeiter Heinrich Josef Schwind. Er legte 1892, also vor 125 Jahren, den Grundstein für das gleichnamige Juweliergeschäft.
Constanze Chrosch, Juwelier Triffterer/46236 Bottrop fertigte eine ganz besondere Halskette an. Für ihr filigranes Schmuckstück sprach ihr die Innung ein großes Lob aus. Eine Kette, die sie selbst entworfen und angefertigt hat, ein Gesellenstück, für das sie nun ausgezeichnet wurde als beste Goldschmiede-Auszubildende im Innungsbezirk Münster. In einer Art silbernen Wippe sitzt eine goldene Kugel.
Jutta Korn, Goldschmiede Korn/91541 Rothenburg hat vom 26. November bis 3. Dezember eine Lucére-Woche veranstaltet. Sie präsentierte Diamanten mit dem außergewöhnlichen Schliff und war mit dem Verlauf der Aktion sehr zufrieden. Ihre Kunden wurden mit einer Postkarte eingeladen, die DB dieser Ausgabe beilegt. Haben Sie auch eine Veranstaltung durchgeführt, dann schreiben Sie uns.
Mustafa Ayabakan, Istanbul/40878 Ratingen hat einen Kleiderständer vor seinen Laden gestellt. Jeder kann winterfeste Kleidung drauf hängen - und Bedürftige können sie kostenlos nehmen. Gemeinsam mit seiner Frau Ebru hat er dieses Projekt für Bedürftige verwirklicht: Bürger spenden warme Kleidung, zum Beispiel für Obdachlose, und hängen sie einfach an den Ständer. Längst gibt es derartige Projekte schon in anderen Städten.
Anliegend sende ich Ihnen unsere Weihnachtsbroschüre 2016. Wie Sie sehen können haben wir die „schwarze Woche“ nochmals beworben. Von der Broschüre haben wir 30.000 Stück verteilen lassen. Mit freundlichen Grüßen Joachim Baumann, Schmuck mit Charakter/46539 Dinslaken
Buscemi hat die teuersten Sneakers der Welt, die mit den Merkmalen einer Hérmes-Tasche ausgestattet sind. Sowohl der Verschluss erinnert an die Tasche aus Frankreich, als auch der dazugehörige Anhänger. Wer 132.000 US-Dollar (ca. 127.000 Euro) auf der hohen Kante hat, kann sich mit diesen edlen Tretern schmücken, die mit 100 Diamanten und 24-Karat Gold am Verschluss glitzern. Hergestellt werden sie in Italien und benötigen 20 Stunden zur Herstellung. Zu finden im Flagshipstore von Buscemi/New York.
So mancher Uhrenhändler und –liebhaber wird sich in der vergangenen Woche die Augen gerieben haben: Omega-Uhren als Schnäppchen im Internet? Tatsächlich wurde von Omega ein auf 2012 Stück limitiertes Sondermodell der Marke „Speedmaster“ namens Speedy Tuesday exklusiv über die Social-Media-Plattform Instagram vertrieben. Nach 4 Stunden, 15 Minuten und 43 Sekunden war alles schon wieder vorbei, die Uhren waren ausverkauft und Omega hatte in Rekordzeit 11,7 Millionen Franken umgesetzt. Mehr dazu,
Blue Nile setzt Maßstäbe, im wahrsten Sinn des Wortes. Der weltgrößte Onlinehändler für Schmuck bietet einen neuen Service an: Kunden können online Diamanten an den Internetjuwelier verkaufen. Der Wert der Steine wird nach dem Preismaßstab auf der Blue-Nile-Plattform ermittelt. Mehr dazu,
Guter Geschmack und edler Schmuck strebten schon immer zur Symbiose, aber selten hat das Marketing einen so passenden Rahmen für dieses Rendezvous kreiert, wie mit dem Samstags-Brunch bei Huber Fine Watches & Jewellery/9490 Vaduz im Fürstentum Liechtenstein.
Wie es scheint, könnte ein weiterer Rohstoff von der Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten profitieren – Diamanten. Zumindest kurzfristig dürfte sich der „Trump-Effekt“ positiv auswirken, glaubt zumindest Bruce Cleaver, CEO des größten Diamantproduzenten der Welt De Beers. Niedrigere Steuern und mehr Jobs würden ein höheres, verfügbares Einkommen in den USA bedeuten und das wiederum würde zu mehr Diamantkäufen führen, so Cleaver gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. Sollte die Politik des angehenden Präsidenten der USA tatsächlich zu einer verstärkten Nachfrage nach Luxusgütern führen, könnte das die moderate Erholung, die dem Diamantsektor prognostiziert wird, verstärken, erklärte der De Beers-Chef.
Der amerikanische Juwelier „Jason of Beverly Hills“ hat jetzt einen Ring entworfen, der den Ehemann das Wort „married“ (also „verheiratet“) auf den Ringfinger stempelt, wenn er ihn abnimmt. Diese Druckstelle bleibt dann für einige Zeit auf der Haut sichtbar und soll Männer davon abhalten ihre Frauen zu betrügen. Was wie ein Scherz klingt, bringt Jason, dem CEO des Unternehmens, jetzt mächtig Geld ein. Mehr dazu,
so könnte man die lobenswerte Aktion und die Schmuckkollektion von Kollege Stoess/65183 Wiesbaden (
Die Skepsis unter den Kollegen war groß: Würde das Weihnachtsgeschäft die Erwartungen erfüllen? Nun, um es gleich vorwegzunehmen: Eine Mehrheit von fast zwei Dritteln zog ein eher positives Fazit. Auf der anderen Seite heißt das aber eben auch, dass mehr als ein Drittel der Umfrageteilnehmer – nämlich 36 Prozent - ein schwaches Geschäft bilanzierten, deutlich mehr als die Kollegen, die ein „sehr gutes“ Ergebnis erzielten. Immerhin 14 Prozent gaben dies an, gegenüber 50 Prozent, die wenigstens ein „gutes“ Geschäft erlebten. Die Frage ist also, was ging und was ging nicht an Weihnachten, welches waren die Gründe für das gute bis sehr gute Geschäft auf der einen und für das schwache Ergebnis auf der anderen Seite?
Die Diamanten- und Edelsteinbörse (DEIO)/Idar-Oberstein ist immer wieder für eine Überraschung gut. Nun wurde bekannt, dass ihr ehemaliges Domizil in ein Altersheim umgewandelt werden soll. Was für eine Karriere! Wir erinnern uns: Dieses Haus, das als Monument der Großspurigkeit die Idar-Obersteiner Stadtsilhouette dominiert, zeigte schon von Beginn an, wie weit die Ambitionen der Bauherren über ihren Realitätssinn hinausragten. Und wie so viele andere Beispiele von eifriger Autosuggestion erbrachte auch dieses keine nachhaltige Wirkung.
Ein neuer Marketing-Trend löst beim stationären Einzelhandel Besorgnis aus: Pop-Up-Verkäufe erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Was hat es damit auf sich? DB hat sich umgehört.
Juwelier Friedrich/60313 Frankfurt am Main macht seinen Kunden ein Angebot: „Wir verkaufen Ihren Schmuck“. Lohnt sich das? DB fragte nach. Die Antwort,
was alles in diesem Jahr geschah, lesen Sie zusammengefasst für jeden Monat,
Diamanten werden als Wertanlage immer wichtiger. Zugleich sind die Edelsteinimporte ein wichtiger Konjunkturindikator. Im September 2016 wurden (geschliffene) Diamanten im Wert von 15.967 Tsd. US$ nach Deutschland importiert. Das ist ein leichtes Plus gegenüber dem August, als Einfuhren in Höhe von 14.413 Tsd. US$ erfolgten, aber noch weit entfernt von den Spitzen in den Monaten Mai und Juni, als Diamanten im Wert von 23.021 Tsd. US$, bzw. 22.475 Tsd. US$ eingeführt wurden. Auch das Niveau vom Jahresanfang konnte trotz der leichten Erholung noch nicht wieder erreicht werden. Mehr dazu, lesen Sie
Nach einem schwachen Jahr 2015 ist die Nachfrage nach Diamanten im laufenden Jahr wieder deutlich gestiegen. Vor allem längerfristig sind die Auguren freundlich gestimmt. Wenn die Unsicherheit steigt, sind Sachwerte gefragt. Dazu gehören Gold und Immobilien, aber auch Diamanten. Legt man die Preis- und Absatzentwicklung als Maßstab für den Grad der Unsicherheit an, so war 2015 ein eher sicheres Jahr.
