Blitz-Einbruch bei Juwelier Elegance/45355 Essen am Mittwochabend (19.01.2022). Unbekannte sind in das Geschäft am Germaniaplatz eingebrochen. Die Polizei Essen bittet um Hilfe. Nach Angaben der Beamten rammten die Täter gegen 20 Uhr einen langen und schweren Gegenstand mithilfe ihres Autos gegen die Eingangstür des Kollegen. Zeugen des Vorfalls riefen sofort die Polizei Essen. Vor Ort fanden die Beamten ein Bild der Verwüstung vor. Der Eingang des Geschäftes war zerstört – was die Täter aus dem Juwelier-Laden klauten, ist noch unklar. Zeugen berichteten, dass sie mit Taschen aus dem Laden rannten und mit dem grauen Ford Focus abhauten. Die Polizisten sicherten den Tatort mit Flatterband ab und leiteten außerdem eine Fahndung ein - jedoch bislang ohne Erfolg. Zeugen beschrieben die beiden Diebe als kräftig. Sie waren mit Sturmhauben maskiert und trugen schwarze Klamotten und gelbe Warnwesten.
Die Goldschmiede Hartmann/08056 Zwickau an der Bahnhofstraße war zwischen Dienstagabend und Mittwochnachmittag (19.01.2022) das Ziel von Einbrechern. Das sagte ein Polizeisprecher. Die bislang unbekannten Täter versuchten, in das Geschäft zu gelangen. Dazu begaben sie sich auf die Rückseite des Gebäudes und schlugen eine Fensterscheibe ein. Es gelang ihnen aber nicht, in das Juweliergeschäft zu gelangen. Es entstand lediglich Sachschaden von etwa 100 Euro, heißt es.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 29.12.2021, brachen unbekannte Täter bei Juwelier Mond/58119 Hagen an der Möllerstraße ein. Gegen 2.45 Uhr brachen sie das Rolltor vor dem Laden auf, schlugen das Glas der Ladentür ein und verschafften sich so Zugang zu dem Geschäft. Eine Anwohnerin hörte laute Geräusche und ein Klirren. Wie sie der Polizei mitteilte, konnte sie von ihrem Fenster aus eine Person von dem Geschäft aus weglaufen sehen. Die Frau rief die Polizei und sah noch einen VW Golf in Richtung der Sudetenstraße wegfahren. Ob die Täter in diesem Auto saßen, konnte sie nicht erkennen. Sie sagte den Beamten, dass sie vermutlich auch noch eine weitere männliche Person gehört habe.
Am Morgen danach blickt Kollege Seyfali Aydogdu auf die notdürftig zusammengeklebte Scheibe an der Eingangstür und schüttelt mit dem Kopf. Seit fünf Jahren betreibt er das Juwelier- und Uhrengeschäft an der Möllerstraße, einen Einbruch gab es bisher nicht.
„Man sagt, alle zehn Jahre wird ein Juwelier ausgeraubt – leider war es bei mir viel früher“, versucht er die Situation mit einer Spur Galgenhumor zu nehmen. Noch in der Nacht bekam Aydogdu einen Anruf der Anwohnerin.
„Sie sagte: komm schnell, dein Laden wurde aufgebrochen.“ Der Inhaber wohnt nicht weit entfernt und machte sich sofort auf den Weg. Als er an seinem Laden ankam, war die Polizei schon da. Die Beamten sahen sofort, dass die Glasscheibe des Juweliergeschäftes eingeschlagen war und leiteten sofort eine Fahndung nach den Tätern ein, bei der auch ein Diensthund eingesetzt wurde. Die Suche verlief ohne Erfolg.
Im Laden selbst erinnert am Tag danach bis auf die Schäden an der Ladentür nichts mehr an den Überfall. Die Täter haben die Vitrinen gezielt geöffnet und sich allein auf den Goldschmuck gestürzt. Wert der Beute: mindestens 25.000 Euro, sagt Aydogdu. Eine Liste aller gestohlenen Schmuckstücke fertigt er nun an. Versichert sei die Ware nicht und mit der Überwachungskamera gebe es technische Probleme, sie konnte also keine Aufnahmen des Überfalls liefern. „Es hätte sowieso nicht viel geholfen – die Nachbarin sagt, die Täter hätten schwarze Kapuzen-Pullover getragen“, so der Juwelier und Uhrmacher. „Das tut schon richtig weh, aber was soll ich machen?“ Immerhin: Seine berufliche Existenz gefährde der Schaden nicht.
Er hofft nun auf weitere Hinweise von Anwohnern und Nachbarn. Schließlich liegt das Juweliergeschäft Mond sehr zentral an der Möllerstraße, umgeben von mehreren Wohnhäusern. Auch Tankstellen in der Umgebung habe er bereits abtelefoniert, um eine Spur zu dem Fluchtwagen VW Golf zu bekommen – bisher ohne Erfolg.
Ein Hoffnungsschimmer für ihn sind die Blutspuren, die Beamte der Kriminalpolizei an der zerbrochenen Scheibe der Eingangstür entdeckt und gesichert haben. Wegen der Blutspuren an der Tür geht die Polizei davon aus, dass sich mindestens einer der Täter bei dem Überfall auf das Geschäft verletzt hat.
Unbekannte haben in der Nacht auf Samstag (18.12.2021) versucht, in das Juweliergeschäft Hilgers GmbH/45130 Essen einzubrechen. Mit einem Ford Focus und einem Rammbock, den sie vor das Auto montiert hatten, versuchten sie mit brachialer Gewalt, die Fassade des Hauses zu zerstören. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Rammbock war dem Vernehmen nach selbst gebaut.
Zeugen alarmierten die Polizei, berichteten von zwei dunkel gekleideten Personen. Die Täter brachen ihren Einbruchsversuch ab und flüchteten in Richtung Bredeney. „Neben dem Rammbock ließen die Täter eine stark beschädigte Hausfassade und eine ebenfalls stark beschädigte Eingangstür zurück“, teilte die Polizei mit.
Auf den ersten Blick sind die Spuren der Tat allerdings kaum zu sehen: Nur am Eingangsbereich sind Fliesen abgeplatzt und der Ruhrsandstein des historischen Gebäudekomplexes am Rüttenscheider Stern beschädigt. Bei der Attacke wurde auch die Ladentür aufgebogen, hielt der Gewalt aber stand. Sowohl Tür als auch Fenster liegen leicht nach hinten versetzt – die Steine der Mauern waren vermutlich das beste Hindernis, so dass die Täter mit dem aufgesetzten Rammbock nicht mit ausreichender Wucht ihr Ziel erreichen konnten.
Filmreifer Einbruch, kurz nach drei Uhr nachts am 14,12,2021, löste ein gestohlener schwarzer Audi A1 mit getürkten Kennzeichen Alarm aus, nach dem er rückwärts in das Geschäft Juwelier Akbulut/65183 Wiesbaden in der Helenenstraße gefahren war. Die Sicherheitstür hielt der Hilfskonstruktion der Täter und dem starken Aufprall nicht stand. Schnell drang der erste in den Verkaufsraum ein. Die Täter scheinen Insiderwissen zu haben. Nachdem sie eine erste Vitrine zur Schaufensterseite geöffnet hatten, bemerkten sie, dass es sich dort nur um preiswerteren Schmuck handelte – suchten weiter und wurden an anderer Stelle fündig. Dort langten sie zu und erbeuteten hochwertigen Goldschmuck im Wert von rund 30000 Euro und ergriffen zu Fuß die Flucht in Richtung Wellritzstraße. Wenige Minuten später waren die Täter über alle Berge. Doch nicht alle.
Die von Zeugen verständigten Polizei hat im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen schnell in der Nähe des Tatortes einen Mann(44) festgenommen, der sich zwischen parkenden Autos in der Helenenstraße versteckt hatte. Bei der Durchsuchung des festgenommenen Tatverdächtigen wurde der Schlüssel des Tatfahrzeuges sichergestellt. Der serbische Staatsangehörige soll in den nächsten 24 Stunden dem Haftrichter vorgeführt werden. Mindestens eine Person ist weiterhin flüchtig. Von der Beute fehlt allerdings jede Spur.