Einbruch

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Kühn/42477 Radevormwald

Anwohner der Kaiserstraße hatten am Pfingstmontag gegen 4:50 Uhr laute Geräusche gehört und zwei dunkel gekleidete Personen gesehen, die versuchten, die gläserne Eingangstür des Juweliers Kühn/42477 Radevormwald mit einem Gullydeckel einzuwerfen. Das Sicherheitsglas trug zwar Schäden davon, zerbrach aber nicht. Die Tür eines benachbarten Reisebüros wurde laut Polizei ebenfalls getroffen und beschädigt. Als die Zeugen sich bemerkbar machten, rannten die Einbrecher in Richtung Schlossmacherplatz davon. Ihr Tatwerkzeug hatten sie etwa 25 Meter von dem Geschäft entfernt ausgehoben. 

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Schröder + Rüscher/A-6850 Dornbirn

Bislang unbekannte Täter brachen am frühen Mittwochmorgen, 19.05.2021, in das Schmuckgeschäft Schröder + Rüscher/A-6850 Dornbirn ein. Der oder die Täter warfen mit einem Stein die verglaste Eingangstür ein und gelangten so in das Geschäft. Dort zerschlugen sie mehre Vitrinen und stahlen daraus die ausgestellten Schmuckstücke. Der Gesamt- bzw. Sachschaden kann zurzeit noch nicht beziffert werden. Der Einbruch wurde in den frühen Morgenstunden von einem Passanten entdeckt und der Polizei gemeldet. Die Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt in Zusammenarbeit mit der PI Dornbirn geführt.
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Helling GmbH/23611 Bad Schwartau

Brecheisen, Warnschüsse, Festnahme: Der Einbruch in das Juweliergeschäft Helling GmbH/23611 Bad Schwartau in der Nacht zu Montag, 26.04.2021, scheiterte. Die Polizei war schnell am Tatort. Wie der Kollege Hans Jürgen Helling den Vorfall erlebte.

Still sind die Nächte in Bad Schwartau. Zwar gibt es aktuell keine Ausgangssperre, dennoch ist die Markttwiete – ebenso wie die restliche Stadt – des Nachts wie ausgestorben. In der Nacht auf Montag war das jedoch plötzlich ganz anders: Zwei Männer versuchten in das Juweliergeschäft in der Innenstadt einzubrechen. Ein Zeuge, der das Geschehen beobachtete, wählte gegen 2.20 Uhr den Polizei-Notruf. Zwei verdächtige Gestalten in der Bad Schwartauer Innenstadt, mit Sturmhauben über den Köpfen und Werkzeugen in den Händen. Umgehend wurden vier Streifenwagen in die Markttwiete geschickt.

Mitten in der Nacht klingelte auch das Telefon von Hans Jürgen Helling, Inhaber des Juweliergeschäftes in der Markttwiete. „Da war das Wachunternehmen dran und meldete den Einbruchversuch“, berichtet Helling zwei Tage nach dem Vorfall. Auch er machte sich sofort auf den Weg.

Kurz nach dem Notruf trafen Beamte des Polizeireviers Bad Schwartau in der Markttwiete ein und dort auf die zwei beschriebenen Personen vor dem Juweliergeschäft. Zu diesem Zeitpunkt seien die Unbekannten gerade dabei gewesen, die Eingangstür aufzuhebeln, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Oberstaatsanwältin Ulla Hingst und Polizeisprecherin Jarina Freericks. „Als die Täter die eintreffenden Polizisten bemerkten, rannte einer der Täter mit einem sogenannten Kuhfuß, einem bestimmten Brecheisen, in der Hand auf einen der beiden Beamten zu. Nach Abgabe eines Warnschusses durch den Beamten in die Luft ließ der Mann sofort die Brechstange fallen und legte sich auf den Boden, sodass er festgenommen werden konnte“, führen Hingst und Freericks aus.

Zu diesem Zeitpunkt war auch Hans Jürgen Helling am Tatort eingetroffen, verfolgte mit klopfendem Herzen die Festnahme. „Ein Brecheisen steckte noch in der Tür“, erinnert er sich, „schade, dass sie den zweiten Täter nicht auch bekommen haben.“ Dieser flüchtete durch die dunklen Straßen. Ein Polizist hatte ihn noch mehrere Hundert Meter verfolgt, dabei drei Signalschüsse abgegeben, um den anderen eingesetzten Streifenwagen seinen Standort anzuzeigen, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Doch die Person entkam unerkannt.

Zwei Tage nach dem Vorfall steht Hans Jürgen Helling wieder in seinem Laden, sehr erleichtert, dass nichts Schlimmes passiert ist. „Die Tür hat gehalten“, die Alarmanlage hat funktioniert“, sagt er zufrieden. Seit 21 Jahren habe er den Laden in der Markttwiete, dies sei der dritte Versuch eines Einbruchs gewesen. „Vor acht Jahren waren die Diebe erfolgreich, haben 60 000 Euro Beute gemacht“, berichtet er. Daraufhin habe er die Sicherheitsvorkehrungen massiv erhöht. Mit Erfolg.

Um den am Tatort festgenommenen Mann(49) kümmert sich nun die Polizei. Laut Polizeiangaben handelt es sich um einen Mann mit Wohnsitz in Hamburg. Zwar wurde er nach den polizeilichen Maßnahmen des Kriminaldauerdienstes wieder entlassen, er wird sich aber wegen des Verdachts des versuchten Diebstahls in besonders schwerem Fall verantworten müssen.

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Christ/40212 Düsseldorf

Zivilkräfte der Polizei waren am 24.04.2021 gerade unterwegs in der Innenstadt, als sie im Bereich der Schadowstraße/Berliner Allee ein Scheibenklirren bei Juwelier Christ/40212 Düsseldorf hörten. Schnell konnte der Tatort zugeordnet werden. Als die Polizei eintraf, stürmten die Täter aus dem Gebäude und flüchteten mit einem VW Golf. Sie rammten an der Ecke Immermannstraße/Kreuzstraße zunächst den Wagen der Zivilstreife und anschließend frontal den Streifenwagen. Dabei wurden eine Polizistin und ein Polizist verletzt und mussten ambulant versorgt werden. Mit weiterer Unterstützung gelang es, die Männer (den Fahrer(49) und den Beifahrer(31)) zu überwältigen. Im Fahrzeug lag die Beute. Am Tatort konnte festgestellt werden, dass die Täter an dem Juweliergeschäft zunächst die Gittersperre beseitigt und anschließend die Eingangstür und die Vitrinen entglast hatten.

Nach Einschätzung der Spezialisten des Einbruchkommissariats gehören die Männer zu einer europaweit agierenden Einbrecherbande und kommen für weitere Taten infrage. Seit Samstag befinden sich die tatverdächtigen Männer im Düsseldorfer Polizeigewahrsam. Sie sollen heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die zur Tatbeute gehörenden Uhren und Schmuck wurden sichergestellt. Im Zuge der Ermittlungen konnte ein weiterer 39-jähriger Tatverdächtiger in einem Hotel an der Hüttenstraße ausfindig gemacht werden. Er war nicht an der Tat in Düsseldorf beteiligt, wird aber der Bande zugerechnet. Außerdem konnte den Männern ein abgestelltes Fahrzeug in Bilk zugeordnet werden. Bei der Durchsuchung dieses Pkw ergaben sich Hinweise auf Beute und spezielles Einbruchswerkzeug in Bezug auf eine Vielzahl von Einbrüchen bei Optikern und in Parfümerien. Dazu dauern die überregionalen Ermittlungen an. Die drei polizeibekannten Männer mit serbischer Staatsangehörigkeit reisen durchs Land und haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland.

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Seifert/53879 Euskirchen

Drei Männer stehen im Verkaufsraum des Juweliergeschäfts von Anna Jäger(42), Juwelier Seifert/53879 Euskirchen. Sie tragen Strumpfhosen über ihren Gesichtern, einer hat eine Taschenlampe zwischen seine Zähne gesteckt. Brutal schlagen die Täter Vitrinen ein, kramen wertvollen Gold- und Brillantschmuck in Bauschuttwannen, die sie mitgebracht haben.

Nach drei Minuten haben sie Ringe, Ketten und Armbänder im Wert eines mittleren, sechsstelligen Betrags geklaut. Der brachiale Einbruch passierte in der Nacht auf Freitag, 23.04.2021. „Gegen 4 Uhr brachen die Täter mit Gewalt das Rollgitter auf und schlugen dann das Panzerglas mit einem Rammbock ein“, berichtet die Kollegin.

„Der Alarm ging los, Nachbarn riefen die Polizei. Als ich kurz danach im Laden ankam, war ich geschockt.“ Denn die Unbekannten ließen ein Schlachtfeld zurück.

Wahrscheinlich handelt es sich um insgesamt fünf Täter. Zeugen berichten, dass sie polnisch oder albanisch sprachen. Laut der Ermittler flüchteten sie in einem dunklen Audi-Kombi.

Anna Jäger, die den Laden 2012 übernommen hat: „Ich kann nicht mehr schlafen, nicht mehr essen. Die Täter sind so zielgerichtet vorgegangen – vielleicht war ja einer sogar als Kunde getarnt mal im Laden. Vielleicht habe ich ihn sogar bedient! Ich hoffe einfach nur, dass sie schnell gefasst werden.“

Ein Polizeisprecher sagte: „Die Täter sind flüchtig. Wir werten derzeit noch Spuren aus und ermitteln wegen bandenmäßigem Einbruchsdiebstahl.“

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